
Mit weniger Energie weiter fahren und CO2 sparen


Hypermiling is the act of driving using techniques that maximize fuel economy
Those who practice these techniques are referred to as 'Hypermilers'.
Hypermiling ist supereffizientes Fahren um mit jedem Liter Treibstoff und jeder Kilowattstunde Strom die maximale Distanz zu realisieren.
Hierfür werden Strassenverlauf, Topografie und Verkehr zwecks einer ökolomischen Fahrweise fortlaufend weit vorausschauend berücksichtigt.
30 - 40 % der Gesamtfahrstrecke kann ein Auto (je nach Einsatzgebiet) ohne Motorenkraft bewältigen. Während Hersteller und Zulieferer noch an komplexen Systemen herumtüfteln oder aber diese bereits einbauen (z.B. intelligent Manual Transmission iMT von KIA, BOSCH e-Clutch) um durch Segeln auf dem Prüfstand ein paar Prozente CO2 zu sparen ...
setzen Hypermiler diese (alten) Erkenntnisse längst in ihrer Fahrpraxis um.
Es ist simpel:
Fahren mit weniger Energie beschert weniger Emissionen und schont den Geldbeutel sowohl bei Verbrennern wie auch bei E-Autos. Und wenn man den Dreh mal raus hat fährt man signifikant weiter bis ein Tank- oder Ladestopp fällig ist.
Das wiederum kann beflügeln, motivieren und (Fahr)Spass bereiten.
Beim Tanken freut's den Hypermiler
Und er mutiert zum 'Hypersmiler'.

LOHNT SICH HYPERMILING ?
Nach > 257.9 tkm mit ø 3.3 L / 100 km wurden gegenüber den 432 Spritmonitor Usern mit demselben Fahrzeugtyp (ø 5.61 L oder 70 % höherer Konsum mit dem 110 PS TDI AFN-Motor) insgesamt > 5957 L (und damit > 15.72Tonnen CO2) eingespart. Bei einem ø - Diesel - Literpreis von € 1.50 über die letzten Jahre liegt die Ersparnis mit € 8936.- bereits beim > 1.34 - fachen des damaligen (2008) Kaufpreises von 6638 € (oder über 2298 € mehr als derselbe). Gerade beim Verbrenner lohnt sich das Hypermiling besonders: Denn mit 3.3 L Verbrauch kostet die Fahr-Energie pro 100 km im Schnitt weniger als fünf Euro. Darin inkludiert sind (im Gegensatz zum E-Auto !) auch die gesetzlichen Abgaben. Bei nicht selbst produziertem Strom (PV) hat ein vergleichbares E-Auto definitiv das Nachsehen.
Letzthin las ich den Leserkommentar eines zufriedenen TESLA Owners:
Er habe nun in gut 10 Jahren bereits seinen dritten TESLA gekauft ...
Da stehen somit '6 Tonnen Neuwagen' (davon ≈ 2 Tonnen Akku) in einer Dekade 1.2 Tonnen Neuwagen (VW GOLF 4 1999) in 27 Jahren gegenüber.
Was ist wohl 'nachhaltiger'. Wo ist der Abschreiber grösser ???
Bei meinem Fahrzeug betrug der 'Abschreiber' im ersten Drittel des Autolebens
€ 0.156 pro Kilometer für den Erstbesitzer.
Mein 'Abschreiber' als Zweitbesitzer betrug bisher mit € 0.014 pro Kilometer (über 11x weniger. Natürlich sind die Kosten für Wartung/Reparaturen (auch an der Karrosserie) höher. Trotzdem betragen diese nur einen Bruchteil des 'Abschreibers' eines Neuwagens. Und es ist Wertschöpfung vor Ort.
93,6 g* CO2 pro Kilometer - no Problem !!!
(*EU-Flotten-Schwellenwert 2026)
Tatsächlich: Auch mit 'konventionellen' Antrieben unterbieten vorausschauende Ecodriver in kompakten Autos problemlos diesen 93,6 g Flottengrenzwert (entspricht einem WLTP-Verbrauch von 4 Liter Benzin- oder 3.54 Liter Dieselkraftstoff) im praktischen Fahrbetrieb längst. Die Fahrtechnik (und das Einsatzgebiet) hat eben auf den Verbrauch DEN einen entscheidenden Einfluss.
Unverständlich, dass diese Option (ökolomisches Fahren) 'politisch' nicht berücksichtigt wird - und - mittels 'Homologations-Tricks/Vorgaben' (unrealistisch hoher, mit Null g CO2 gewerteter, elektrischer Fahranteil im Prüfzyklus) gar der Absatz von grossen, schweren und übermotorisierten Fahrzeugen (high performance PHEV-SUV's) begünstigt wird (EU).
Der US-Amerikaner Wayne Gerdes ist der "Papst des Hypermiling".
Er hat diese effiziente Art der motorisierten Fortbewegung publik gemacht.
Wayne Gerdes' 5 tips of Hypermiling:

Sehen Sie sich auch den CBS Morning Beitrag über Wayne's Hypermiling im PRIUS 4 an:
Der Österreicher Gerhard Plattner war Europas Meister-Hypermiler (hier im Gespräch mit Felix Egolf im Mai 2013 im Cafe Sacher Innsbruck).
Er hat, meist im Dienste von Porsche, VW, Audi und Skoda, seit Mitte der 70er Jahre rund sieben Milionen Kilometer (!) effizient zurückgelegt.
